Die grüne Gruppe im Kleinen Kreisel

In der grünen Gruppe betreuen wir Kinder von 4-6 Jahren.  

Kita Kleiner Kreisel Gruppe grün

Ein typischer Tag in der grünen Gruppe

Das Frühstück wird für die Kinder im Alter von 2 bis 6 Jahren in der Zeit von 8:oo bis 9:30 Uhr im Restaurant angeboten. Die Kinder können selbstständig entscheiden, wann und mit wem sie frühstücken möchten. Das Frühstück wird in Form eines Frühstücksbuffets angeboten.

Ab 9.30 Uhr findet ein Morgenkreis statt. Kinder und Erzieher begrüßen sich gegenseitig. Gemeinsam wird mit den Kindern der Tagesablauf gestaltet und besprochen. Die vorgehsehen Angebote werden den Kindern vorgestellt, das aktuelle Wetter sowie Datum, Monat und Jahreszahl anhand eines Jahreszeitenkreises visualisiert.

Nach Beendigung des Morgenkreises entscheiden die Kinder, in welchem der Funktionsräume sie spielen möchten. Sie teilen sich auf in unsere Lernwerkstatt oder den Gruppenraum sowie die gruppenübergreifenden Funktionsräume, das Atelier, den Bewegungsraum oder das Außengelände. An den Türrahmen eines Raumes heftet das Kind sein magnetisches Portrait an und zeigt damit an, sich in diesem Raum aufzuhalten. Wechselt es den Raum, bringt es sein magnetisches Portrait an dem entsprechend anderen Türrahmen an.

Das teiloffene Arbeiten erfordert ein klares Regelwerk, an dem sich die Kinder an unterschiedlichen Methoden orientieren. Durch die Öffnung der Räume lernen die Kinder sich selbst zu organisieren und auch abzuwägen, was ihnen im Moment wichtig ist.  

Ebenso wie das Frühstück wird auch das Mittagessen gestaffelt. So halten sich nicht alle Kinder gleichzeitig im Restaurant auf. So wird ermöglicht, dass die Kinder eine entspannte und ruhige Atmosphäre beim Essen erleben. 

Weitere Informationen zum Ernährungskonzept

Um 12.30 Uhr versammeln sich alle Kinder der Grünen Gruppe wieder im Gruppenraum zu einem gemeinsamen Mittagskreis. Hier erzählen die Kinder von ihrem Vormittag und können gebaute oder gebastelte Werke präsentieren. Gemeinsames Singen und Kreisspiele runden dies ab.

Nach dem Mittagessen haben die Kinder die Möglichkeit, sich in Form von Traumreisen, Massagen, Malen nach Musik, Vorlesegeschichten und vielem mehr zu entspannen. Hierbei sammeln sie die Kraft für den anstehenden Nachmittag und lernen nebenbei auf ihren Körper zu achten und durch bestimmte Techniken Stress abzubauen und sich selbst zu regulieren.

Der grüne Gruppenraum

Genauso wie in den anderen Gruppen wird der Gruppenraum aktiv von den Kindern mitgestaltet. Ihre Wünsche, Vorstellungen und Anregungen werden berücksichtigt und in der Raumplanung und -gestaltung umgesetzt. Jedes Kind ist hier Akteur, Konstrukteur, Forscher und zugleich Künstler.

Während die Kinder im Gruppenraum verweilen, haben sie in der Freispielphase die Möglichkeit, individuell in den Tag zu starten. Hierfür stehen unterschiedliche Materialien, wie zum Beispiel Autos, Lego, magnetische Bauteile, kleine Bau- und Konstruktionsmaterialien sowie wertfreies Material zur Verfügung. Auch kreative Materialien zum gestalterischen Spielen, wie zum Beispiel Perlen in sortierten Kisten stehen den Kindern frei zugänglich zur Verfügung. Alle Kisten sind sortiert und mit Fotos des jeweiligen Materials gekennzeichnet. Diese Methode macht es den Kindern einfach, Ordnung zu halten. Regel- und Gesellschaftsspiele, sowie Puzzle können am Funktionstischen gespielt werden, auch ein kleiner Kreativwagen mit Stiften, Blättern und Scheren steht zur kreativen Gestaltung bereit.

Die Lernwerkstatt

Die mathematischen und naturwissenschaftlichen Bildungsprozesse der Kinder auf der Grundhaltung altersspezifischer, individueller Entwicklungsbesonderheiten sollen laufend begleitet und gefördert werden. Dabei gilt es, die natürliche Neugier der Kinder am Entdecken und Ausprobieren zu bewahren. Dazu gehört zum Beispiel, Lösungen nicht vorzugeben, sondern genügend Zeit, Raum und Materialien zur Verfügung zu stellen, damit Kinder eigene Erfahrungen sammeln können.

Dieser Lernprozess, der richtige Gebrauch von Fachbegriffen und der Umgang mit speziellen fachlichen Werkzeugen (Pipette, Lupe, Waage, Maßband, Zollstock…) wird laufend gefördert. Angebote in der teiloffenen Arbeit und Projekte laden ein zum Knobeln, Entdecken, Experimentieren und Beobachten.

Des Weiteren werden die Schuwidus in der Lernwerkstatt regelmäßig 2-mal die Woche auf die Schule vorbereitet. Zudem ist dieser Bereich für alle Kinder nach kurzer Einweisung ohne Aufsicht und Unterstützung unsererseits nutzbar.

Der Außenbereich als Funktionsraum

Nach Schließung der Außentore um 9:00 Uhr wird das Außengelände für die Kinder der Grünen Gruppe als „Funktionsraum“ genutzt. Wir bieten den Kindern hierbei ein großzügiges Außengelände für verschiedene Erlebnisse und möchten insbesondere unseren älteren Kindern die Möglichkeit geben, sich eigenständig und unbeaufsichtigt auf einem ggf. tagesindividuell festgelegten und mit den Kindern besprochenen Teilbereich aufzuhalten.

Damit wollen wir ihre Entwicklung zu eigenständigen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten gezielt fördern. Sie sollen lernen Freiräume zu nutzen, sich im Gegenzug aber auch an getroffene Regeln und Absprachen halten. Für die Zeiträume des individuellen Freispiels sollen sie daher in kontrolliertem Umfang unbeaufsichtigt spielen können. Selbstverständlich haben die Kinder jederzeit einen Ansprechpartner in der Nähe und das pädagogische Personal nimmt spätestens alle 15 Minuten eine Inaugenscheinnahme der spielenden Kinder vor.

Es nehmen ausschließlich Kinder dieses Angebot wahr, die wir für verantwortungsbewusst halten und deren Eltern vorab ihr schriftliches Einverständnis erteilt haben. 

Bildungsbereich Natur

Neben dem Außenbereich spielen auch die Besuche bei der Ökologiestation eine große Rolle in der Grünen Gruppe. Mehr Informationen zu den Besuchen gibt es im Bildungsbereich Natur.

Die Vorschulerziehung

Alle Kinder, die zum nachfolgenden Sommer die Kindertageseinrichtung in Richtung Schule verlassen, werden als sogenannte „SCHulkindWirstDU” (Schuwidus) benannt. 

Der erste Schuwidu-Treff beginnt mit einem Eltern-Kind-Nachmittag. In gemütlicher Runde begrüßen wir die neuen Schuwidus. Sie bekommen ein eigenes Etui mit ihrem Namen und eine Mappe für ihre Arbeitsblätter. Während die Kinder ihre erste Aufgabe im Nebenraum durchführen, werden die Eltern über die Schulvorbereitung in der Kita informiert.

Die Schuwidus treffen sich zwei Mal wöchentlich in der Lernwerkstatt. Hier werden gemeinsame Übungen durchgeführt. Dazu gehören erste Schreibversuche, Schwungübungen mit dem Stift, Sprach- und Rechenübungen. Ihre Arbeitsergebnisse lochen die Kinder anschließend eigenständig und heften dies ein ihre Schnellhefter. 

Ein erster kleiner Höhepunkt ist die Tornisterparty. Alle Schuwidus präsentieren an diesem Tag ihren neuen Tornister. Sie verlassen den gemeinsamen Stuhlkreis und bereiten sich im Nebenraum vor. Wenn die Musik ertönt, betreten die Schuwidus mit ihrem Tornister den Kreis und setzten sich zurück auf ihren Stuhl. Nacheinander werden die Tornister, Turnbeutel, Etuis usw. stolz präsentiert. Ein gemeinsames Abschiedslied verabschiedet die Schuwidus aus dem heutigen Stuhlkreis. Sie gehen hierbei durch den Kreis und werden mit winkenden Taschentüchern verabschiedet.

Das sicherlich größte Highlight im Jahr ist die Übernachtung der Schwidus in der Kita. Kurz vor den Sommerferien kommen sie mit Schlafsack und Co. in die Einrichtung. Nach einem gemeinsamen Abendbrot verabschieden sich die Eltern und wir gehen gemeinsam auf eine abenteuerliche Schatzsuche. Zurück in der Kita gibt es noch verschiedene kleine Aktivitäten, bevor es dann zur Nachtruhe geht. Am nächsten Morgen werden die Kinder dann nach einem gemeinsamen Frühstück wieder abgeholt.

Das Team der grünen Gruppe

Beate Hermes

Erzieherin
Gruppenleitung grüne Gruppe

Jeannette Koch

Erzieherin

Nick Mut

Erzieher

Dominik Ciernioch

Erzieher

Eingewöhung​

Mit dem Besuch der Kita fängt ein aufregender neuer Lebensabschnitt der Kinder an. Alle wichtigen Informationen, wie wir die Kinder bei uns aufnehmen finden Sie in unserem Eingewöhnungskonzept.